Peking – Chinesische Mauer (Part II)

Die Chinesische Mauer war großartig und hat meine Erwartungen absolut erfüllt, aber sicher nur, gerade weil ich so früh da war.  Mehr oder weniger allein auf diesem monumentalen Bauwerk zu spazieren, an dem tausende von Menschen jahrelang gebaut haben, ist schon ein sehr erhabenes Gefühl. Als die Touristenmassen dann gegen Mittag alle da waren, war die Stimmung anders. Die Mauer ist immer noch toll, aber ich habe das Gefühl der Weite und Einsamkeit nicht mehr wahrgenommen, dass ich vorher da oben in den Bergen hatte.

Apropro, was ich noch hatte und zwar an den 4 Tagen danach…den Muskelkater meines Lebens in den Waden. Die mauer ist einfach wesentlich steiler und bergiger, als ich es erwartet hatte und so war das Ablaufen des gesamten Abschnitts ein echtes Workout.

beijing_greatwall_08 beijing_greatwall_09 beijing_greatwall_12 beijing_greatwall_13 beijing_greatwall_14 beijing_greatwall_11 beijing_greatwall_10

Peking – Chinesische Mauer (Part I)

Die Chinesische Mauer…OMG…wie sehr habe ich mich drauf gefreut und all meine Wochenpläne umgeworfen, als das Wetter plötzlich besser wurde.

Ich bonganz früh am Morgen mit einem privaten Fahrer zum Abschnitt bei „Mutianyu“ gefahren. Somit ist man dort bevor die großen Touristenmassen ankommen. Außerdem bietet dieser Abschnitt eine Sommerrodelbahn für die Abfahrt. Aber Achtung, um die nutzen zu können, müsst ihr die Tickets für die richtige Gondel nach oben buchen.

Auf dem Weg nach oben in der Gondel habe ich auch noch jemanden kennengelernt und wir sind die Mauer zusammen abgelaufen.

beijing_greatwall_04 beijing_greatwall_01 beijing_greatwall_05 beijing_greatwall_03 beijing_greatwall_15 beijing_greatwall_07 beijing_greatwall_06 beijing_greatwall_02

Peking – Beihai Park

Ich war total überrascht wie grün Peking ist. Die meisten Parkanlagen kosten zwar Eintritt, aber die Preise sind vernachlässigbar und die Parkanlagen dafür sehr gepflegt und sehr schön zum Spazieren.

Der Beihai Park ist da keine Ausnahme, man kann Boot fahren und er hat zusätzlich eine Ecke mit vielen Bars und Restaurant, wo abends viel los.

beijing_beihaipark_05 beijing_beihaipark_03 beijing_beihaipark_04 beijing_beihaipark_02 beijing_beihaipark_01

Peking von oben

Der bekannteste Aussichtspunkt in der Stadt, der nicht in einem Hochhaus ist, ist wohl der Jingshan Park. Dieser liegt nördlich der Verbotenen Stadt und bietet einen tollen Ausblick auf Peking.

beijing_view_08 beijing_view_06 beijing_view_03 beijing_view_05 beijing_view_04 beijing_view_07

Ansonsten  kann man aber auch einfach in eins der vielen Hochhäuser oder man wohnt bei einer guten Freundin, deren Wohnung praktischerweise im 19. Stock liegt.

beijing_view_01 beijing_view_02

Peking – Verbotene Stadt

Der erste sonnige Tag in Peking seit meiner Ankunft, also habe ich alle Pläne umgeworfen und die gleiche Idee wie tausende andere Chinesen gehabt: Schauen wir doch heute mal die Verbotene Stadt an!

Egal, war trotzdem ne gute Idee. 😉

Beijing_VorbiddenCity_02

Die Verbotene Stadt trägt ihren Namen, weil der einfachen Bevölkerung früher der Zutritt verwehrt war. Die Stadt in der Stadt war den Kaisern, ihrem Hofstaat und ganz wichtig, den ganzen Konkubinen vorbehalten. Wenn ihr dort seid, investiert unbedingt in einen Audioguide und geht mal vom Hauptweg ab, in die Seitengebäude. Der Audioguide registriert wo ihr euch bewegt und erzählt euch über jeden der kleinen Tempelbereiche eine neue Folge der mehrteiligen Soap “ Die chinesischen Kaiser und ihre Frauen“. Der eine verliebt sich in sein Kindermädchen. Der andere verliebt sich natürlich mehrfach. Eine Konkubine tötet die nächste oder lässt das ungeborene Kind der Rivalin abtreiben. Sehr spannend, was da früher in den Gemäuern der Stadt abging. Jetzt weiß ich woher GZSZ seine Geschichten bezieht! 😉

Beijing_VorbiddenCity_05

Auch die Geschichte über die Auswahl der Konkubinen, die am Ende der Audioguide-Tour erzählt wird, ist sehr interessant.

Beijing_VorbiddenCity_04

Aber um mal wieder sachlich zu werden: Die Verbotene Stadt muss man gesehen haben, wenn man in Peking ist. Das Gelände ist riesig, wirkt dadurch sehr monumental und man kann dort gut und gerne einen halben Tag verbringen.

Beijing_VorbiddenCity_08

 

Beijing_VorbiddenCity_01 Beijing_VorbiddenCity_03 Beijing_VorbiddenCity_06 Beijing_VorbiddenCity_07

Peking – Himmelstempel

Ok, ich gebe zu, ich habe es in einer Woche Peking nicht zum Sommerpalast geschafft. Es gibt in Peking einfach zu viel zu sehen und zu essen und zu feiern ;-).

Am Ende musste ich mich entscheiden, was ich an meinem letzten Tag anschauen möchte und bin sehr froh, mich für den Himmelstempel entschieden zu haben.

Beijing_TempleOfHeaven_01

Der Himmelstempel bildet das Gegenstück zum Erdaltar im Norden der Stadt. Laut der chinesischen Lehre ist die Erde im Norden und der Himmel im Süden. Die Erde ist eckig und der Himmel ist rund. Daher ist auch der Himmelstempel einer der wenigen runden Tempel in Peking. Die Erde ist rotbraun, der Himmel ist blau.

Beijing_TempleOfHeaven_07

Der Himmelstempel ist von der Architektur her ganz anders als die anderen Tempel, eben rund und blau und nicht wie fast alle anderen eckig und rot. Auch der Park um die Himmelstempel hat mir am besten Gefallen. Es gibt einen kleinen Waldabschnitt, der wild angelegt ist. Die Chinesen mögen es ansonsten offenbar sehr geradlinig, quadratisch, asphaltiert und symmetrisch. Im Park zum Himmelstempel kann man endlich mal auf Trampelpfaden laufen. Auch ist es der einzige Park (den ich gefunden habe), in dem es Wiesenabschnitte gibt, die man überhaupt betreten darf.

Beijing_TempleOfHeaven_10 Beijing_TempleOfHeaven_12

Überall im Park waren außerdem Tanzgruppen oder Leute, die sich anderweitig körperlich betätigt haben.

Mein Lieblingspark in Peking!

Beijing_TempleOfHeaven_02

 

Beijing_TempleOfHeaven_05 Beijing_TempleOfHeaven_06 Beijing_TempleOfHeaven_08 Beijing_TempleOfHeaven_03 Beijing_TempleOfHeaven_04 Beijing_TempleOfHeaven_09 Beijing_TempleOfHeaven_11

Peking – Lama Tempel

Der Lama Tempel war der erste Tempel, den ich in Peking angeschaut habe. Er liegt zentral in der Stadt, direkt unter ihm die entsprechende U-Bahn-Station und das Gelände ist nicht so groß wie das der anderen Tempel. Außerdem ist direkt um die Ecke ein sehr cooler „Hutong“ mit sehr vielen Cafés und Bars und originellen Shops.

Also, habe ich mich auch bei Regen rausgewagt, was dem Lama Tempel eine ganz besondere Stimmung gegeben hat.

Beijing_Lama_Temple_01 Beijing_Lama_Temple_02 Beijing_Lama_Temple_05 Beijing_Lama_Temple_03 Beijing_Lama_Temple_04

Die Sache mit der Luft in Peking

Als ich in Peking gelandet bin und erst kurz vorm Aufsetzen den Boden sehen konnte, dachte ich noch, das wäre der Frühnebel. Als ich in der Wohnung meiner Freundin im 19. Stock angekommen bin, dachte ich, das wäre normaler Nebel. 3 Tage später hatte ich dann verstanden, dass die graue Suppe da draußen, die nach Nebel aussieht in Wirklichkeit die ganz normale schlechte Pekinger Luft ist, aka SMOG.

Die ersten 3 Tage habe ich quasi immer nur 100 bis 200 Meter von Peking gesehen. Dann hat es geregnet und der Wind kam auf, damit aber endlich die Sonne zum Vorschein…bis sich 3 Tage später wieder der Smog vorgekämpft hatte.

Ich hatte mir das irgendwie anders vorgestellt. Ich dachte, man würde Luft, die so schlecht ist, dass man sie sieht, auch schmecken oder ein Kratzen oder Jucken im Hals oder in den Augen spüren. Tuen manche Menschen wohl…ich zum Glück nicht.

Ich hatte keinerlei Probleme mit der Luft und so konnte ich die Mystik und besondere Stimmung genießen, die der graue Himmel der Stadt verleiht.

Beijing_Smog_3 Beijing_Smog_2 Beijing_Smog_1 Beijing_Smog_6 Beijing_Smog_4 Beijing_Smog_5