Jardin Majorelle in Marrakesch

Ich persönlich finde, dass man sich in der Medina von Marrakesch nicht tagelang aufhalten kann. Da fand ich Fez und Essaouira spannender. Aber dafür gibt es in Marrakesch außenrum mehr zu sehen, wie zum Beispiel den Jardin Majorelle.

Das Gelände ist ein botanischer Garten mit blauen Gebäuden, in dem auch Yves Saint Laurent eine zeitlang lebte. Der Eintritt ist kein Schnäppchen, aber es lohnt sich schon. Der Garten ist sehr schön angelegt und man kann sich dort gut die Zeit vertreiben.

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Djemaa El Fna in Marrakesch

Der Djemaa El Fna in Marrakesch ist wirklich ein Phänomen. Tagsüber findet man nur ein paar Saftstände, Frauen, die Henna-Tattoos anbieten, Männer, die Geschichten erzählen und Affen- und Schlangenbesitzer, die einem für ein Foto das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Das empfand ich tatsächlich als ziemlich dreist. Sobald man einen Blick riskiert und nur eine Kamera in der Hand hat, wollen sie Geld.

Wenn man ein paar Stunden später, bei Dämmerung, wieder auf den Platz kommt, ist er wie verwandelt, ein Meer aus Zelten, unter denen es dampft und duftet. Essen soweit das Auge reicht und die Nase riecht. man sitzt auf Plastikstühlen oder Bierbänken und bestellt einfach drauflos. Abends ist der Djemaa El Fna wirklich ein schöner Mix aus Einheimischen und Touristen und von den umliegenden Dachterrassen der Restaurants hat man einen tollen Blick und eine super Fotokulisse…für einen kleinen Obolus natürlich, in Marrakesch ist nichts umsonst…aber schön.

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