Surfen in Taghazout

Im Sommer 2014 hatte ich einen Surfkurs in Südfrankreich gemacht und wollte es seitdem immer mal wieder probieren. Also musste es während der Marokko-Rundreise auch ans Meer gehen,  zum Surfen.

Ich bin alles andere als ein Pro, aber ich liebe das Meer und den Strand und so finde ich auch Surfen ziemlich cool.

In Frankreich war das Wetter damals sehr schlecht, ständig Regen, relativ kalt für Sommer, starker Wind und damit verbunden starke Strömungen. Da waren die Bedingungen im Januar in Taghazout bedeutend besser und es hat mir trotz Erkältung viel Spaß gemacht.

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Taghazout im Winter

Ich war mal wieder in Marokko und dieses Mal auch 2 Tage im Surfer Hotspot Taghazout. Obwohl der kleine Ort ziemlich voll erschien, war das am Strand nicht zu spüren. Es war ziemlich leer, obwohl das Wetter sehr gut war…im Januar im Bikini am Strand liegen, In Taghazout geht das.

Ansonsten war Taghazout nicht so der Renner: sehr touristisch, schlecht angebunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (man muss Taxi fahren von Agadir aus), fast schon europäische Preise, die Unterkunft schlecht und relativ teuer für das was sie bot, es gab keinen EC-Automat und wir mussten alles bar bezahlen…also wieder mit dem Taxi in den nächsten Ort und zurück, nur um geld zu holen.

Aber genug gemeckert, das Wetter war sehr gut und das Meer nicht zu kalt. Es war also trotzdem sehr schön.

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Sukhothai – Historical Park

Direkt nach der Ankunft in Bangkok, morgens um 8 Uhr, sind wir zum Northern Bus Terminal gefahren und haben uns in einen alten, nicht klimatisierten Bus Richtung Sukhothai gesetzt. Es war heiß und schwül, aber ich war so müde, dass ich die ca. 6 Stunden Fahrt fast komplett durchgeschlafen habe. Zum Glück war der Bus sehr leer, so dass wir alle genügend Platz hatten.

Sukhothai Historical Park

Am Nachmittag sind wir dann endlich angekommen und erst mal in das Zentrum gelaufen, um eine Unterkunft zu finden. Um noch ein paar Euro zu sparen, hat meine Reisepartnerin durchgesetzt, dass wir keine Klimaanlage bräuchten…das war das letzte Mal, dass ich diesbezüglich auf sie gehört habe! 😉

Sukhothai Historical Park

Unser Guesthouse in Sukhothai war sehr einfach, harte Betten, Holzwände, aber irgendwie süß. Und wenn man müde ist, schläft man überall.

Sukhothai Historical Park

Nach Sukhothai sind wir nur gefahren, um den Historical Park anzuschauen, was wir am nächsten Tag auch gemacht haben. Wir hatten uns Räder geliehen und haben in Ruhe alles angeschaut…in gaaaanz langsamer Ruhe, da vor allem ich noch 1-2 Tage brauchte, um mich an das Klima zu gewöhnen aka ich habe noch nie in meinem Leben so geschwitzt. 😉

Sukhothai Historical Park

Der Historical Park ist sehr sehenswert, schön angelegt, weitläufig mit netten Plätzen zum Sitzen und Verweilen.

Chiang Rai – Der Weiße Temple

Habt ihr euch jemals vorgestellt wie das Schloss der Eiskönigin aussieht? Genau so, davon bin ich überzeugt!

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Nach 3 Tagen und 3 langen Nächten in Chiang Mai machte ich mich quasi ohne Schlaf mit dem Minibus auf nach Chiang Rai. Zu dem Zeitpunkt hatten meine Reisepartnerin und ich uns für ein paar Tage getrennt. Sie ist am Vortag bereits zurück nach Bangkok gereist, aber ich wollte unbedingt noch weiter nach Chiang Rai, um den Weißen Tempel zu sehen.

Ich war zur Mittagszeit am Weißen Temple. Der Tempel ist schneeweiß, überall sind kleine Spiegelstücke eingefasst und das gepaart mit der grellen Mittagssonne blendete mich unglaublich. Als meine Augen sich dann aber an die Helligkeit gewöhnt haben, konnte ich den Anblick dieses Tempels so richtig genießen.

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Jardin Majorelle in Marrakesch

Ich persönlich finde, dass man sich in der Medina von Marrakesch nicht tagelang aufhalten kann. Da fand ich Fez und Essaouira spannender. Aber dafür gibt es in Marrakesch außenrum mehr zu sehen, wie zum Beispiel den Jardin Majorelle.

Das Gelände ist ein botanischer Garten mit blauen Gebäuden, in dem auch Yves Saint Laurent eine zeitlang lebte. Der Eintritt ist kein Schnäppchen, aber es lohnt sich schon. Der Garten ist sehr schön angelegt und man kann sich dort gut die Zeit vertreiben.

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Djemaa El Fna in Marrakesch

Der Djemaa El Fna in Marrakesch ist wirklich ein Phänomen. Tagsüber findet man nur ein paar Saftstände, Frauen, die Henna-Tattoos anbieten, Männer, die Geschichten erzählen und Affen- und Schlangenbesitzer, die einem für ein Foto das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Das empfand ich tatsächlich als ziemlich dreist. Sobald man einen Blick riskiert und nur eine Kamera in der Hand hat, wollen sie Geld.

Wenn man ein paar Stunden später, bei Dämmerung, wieder auf den Platz kommt, ist er wie verwandelt, ein Meer aus Zelten, unter denen es dampft und duftet. Essen soweit das Auge reicht und die Nase riecht. man sitzt auf Plastikstühlen oder Bierbänken und bestellt einfach drauflos. Abends ist der Djemaa El Fna wirklich ein schöner Mix aus Einheimischen und Touristen und von den umliegenden Dachterrassen der Restaurants hat man einen tollen Blick und eine super Fotokulisse…für einen kleinen Obolus natürlich, in Marrakesch ist nichts umsonst…aber schön.

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Die Festung von Essaouira

Ich liebe das Meer. Wenn ich könnte, würde ich sofort in eine Stadt ziehen, die am Meer liegt. Ich würde stundenlang dasitzen und auf das Meer schauen, dem Wellenrauschen zuhören und die Naturgewalten beobachten.

In Essaouira ging das besonders gut auf den Mauern der Festung in der Medina. Man sieht überall in der Altstadt, dass das raue Klima und Salzwasser seinen Tribut fordert, aber das tut der Schönheit von Essaouira keinen Abbruch.

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Essaouira – die blau-weiße Hafenstadt am Atlantik

Von Casablanca aus ging es mit dem Bus nach Essaouira und die beiden Städte könnten gegensätzlicher nicht sein.

Essaouira ist wunderschön, relaxed, die Medina lädt zum stundenlangen spazieren und erkunden ein, ich hätte tagelang auf der Festung sitzen und ins Meer schauen können und am Hafen, bekommt man den Fisch absolut fangfrisch gegrillt serviert…selten so lecker Fisch gegessen.

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