Verliebt in Istanbul

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Nach Istanbul wollte ich die letzen 6 oder 7 Jahre reisen, aber immer ist irgendetwas dazwischen gekommen oder der partnerschaftliche Kompromiss fiel gegen Istanbul aus.

Das Jahr 2015 war ein Reisejahr ohne Kompromisse. Ich habe alle meine Wunschziele, die ich mir am Anfang des Jahres gesetzt hatte, besucht und im November war dann auch ENDLICH Istanbul an der Reihe.
Ich hatte viel Gutes gehört, es gibt sogar Leute, die sagen, Istanbul ist die schönste Stadt der Welt.
Und ich muss zugeben, dass das nicht ganz abwegig ist.
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Istanbul ist wunderschön, vielfältig, groß, laut, lebendig, traditionell und modern.
Man läuft durch einen Stadtteil und denkt, man wurde um 100 Jahre in der Zeit zurückgeschickt und dann fährt man 4 Metrostationen und hat das Gefühl durch London oder Paris zu flanieren.
Ich muss zugeben, dass ich der türkischen Kultur sehr zugetan bin. Ich mag das stolze, laute, selbstsichere, dass die Türken ausstrahlen. Ich mag es, dass man bis spät in der Nacht draußen sitzt und gemeinsam isst und trinkt. Ich mag es, dass immer und überall Tee getrunken wird…das entschleunigt so schön. Ich mag das bunte, die vollen Straßen, die Basare, den ganzen verrückten Plastikschrott auf den Straßen abseits des touristischen Basars und ich mag das Essen!
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Ich selbst bin zwar überzeugter Atheist, aber ich mag sogar die Moscheegesänge mehrmals täglich. Auch das entschleunigt für einen Augenblick, nimmt der Stadt ihre Hektik, beruhigt mich irgendwie…auch wenn ich keine Ahnung habe, was da gesungen wird. Kirchenglocken können da einfach nicht mithalten.
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Istanbul hat außerdem ein wunderschönes Stadtbild. Überall ist Wasser, Brücken, Möwen.
Da die Stadt sehr hügelig ist, sieht man vom Wasser aus nicht nur eine Ebene an Gebäuden. Die Stadt breitet sich terrassenartig vor einem aus. Die großen Moscheen mit ihren Minaretten bilden selbst bei Nebel eine großartige Stadtsilhouette. Sooo schön!
Die Architektur ist so unterschiedlich wie die Stadt groß ist. Ich schwanke zwischen Ostblock, Paris, London und San Francisco.
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Und Istanbul hat schöne Menschen.
Objektiv betrachtet kann ich als Frau das natürlich auch von den Frauen behaupten, ganz subjektiv betrachtet meine ich allen voran die Männer! 😉
Alle, die nicht auf den nordeuropäischen Phänotyp stehen, kommen hier voll auf ihre Kosten! 😀
Ihr seht schon, ich schwärme und bin ein bisschen verliebt…in jeder Hinsicht! 😉
Und ich möchte auf jeden Fall noch mal im Sommer nach Istanbul, wenn man etwas länger Tageslicht hat und die Stadt noch besser erkunden kann.
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Moscheen und Minarette in Istanbul

Eins vorweg, ich bin Atheist, versuche aber allem und jedem gegenüber offen zu sein. Wenn ich eine Kirche, einen Tempel oder eine Moschee betrete, geht es für mich nicht in erster Linie um den Glauben, der in diesem Gebäude ausgeübt wird. Ich interessiere mich eher für die Architektur, Kunst, Dekoration und Atmosphäre.
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Vielleicht liegt daran, dass ich Kirchen hier in Deutschland und auch anderswo zur Genüge zu Gesicht bekomme, aber ich finde Moscheen von der Architektur her einfach schöner, bombastischer und imposanter. Die Minarette prägen von weitem das Stadtbild, die runden Kuppeln sind einfach formschön und die Gebetsgesänge haben mehr Flair als Kirchenglocken…die Hektik der Stadt scheint für einen kurzen Moment entschleunigt.

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Die berühmteste Moschee Istanbuls ist wohl die Blaue Moschee, auch Sultan-Ahmed-Moschee genannt. Sie liegt direkt gegenüber der ehemals byzantinischen Kirche „Hagia Sophia“ und damit spiegelt das Gelände auch gleich ein Stück türkisch-griechischer Geschichte wider.

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Fotografisch gesehen findet man auf den meisten Bildern aber nicht die Blaue Moschee, sondern die Neue Moschee. Diese liegt direkt an der Galata-Brücke, ist wunderbar in das Stadtbild eingebettet und von der Brücke oder vom Meer aus fotografisch sehr schön in Szene zu setzen.

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Ansonsten läuft man vor allem in der Istanbuler Altstadt ständig an einer Moschee vorbei und denkt manchmal schon, man ist im Kreis gelaufen, weil sie alle gleich groß und wichtig aussehen.

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Istanbul vom Meer aus

Ich liebe Städte mit Wasser…Flüsse, die durch die Stadt fließen, Seen in Parkanlagen und am allerliebsten ist es mir natürlich, die Stadt liegt direkt am Meer, so wie Istanbul.

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Man hat auf der einen Seite diese pulsierenden und aufregende Metropole und auf der anderen Seite das beruhigende und wilde maritime Flair, mit Möwen, Wellen und salziger Luft. Einfach schön! 🙂

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Badeparadies Bodrum

Bodrum ist in erster Linie für das Nachtleben und Shopping bekannt. Für das eine hatte ich keine Zeit und für das andere nicht genügend Geld ;-), aber man kann auch einfach zum Relaxen und Baden dort sein. Das Wasser ist kristallklar und viele Cafés und Restaurant liegen direkt am Strand, also wirklich 2 Meter vom Wasser entfernt.

Und so bin ich, während ich auf meinen Kumpier gewartet habe, mal eben schnell ins Wasser gesprungen. So muss das Paradies sein…

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Bodrum, das St. Tropez der Türkei

Beide Male, die ich auf Kos war, habe ich einen Tagesausflug nach Bodrum gemacht und war beide Male begeistert.  Von Kos-Stadt aus ist man in unter einer Stunde mit dem Boot in Bodrum.

Bodrum ist wunderschön gelegen, am Meer, die Berge im Hintergrund, der schöne Yachthafen, wunderbare Cafés, kleine Gassen, Shopping bis zum Umfallen und kristallklares Wasser. Irgendwann muss ich mal länger als nur ein paar Stunden dort bleiben, schließlich sagt man dem Nachtleben auch Potenzial nach.

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Familienurlaub in Side an der Türkischen Riviera

Das Ende des Jahres ist in Sicht und ich habe noch Urlaub übrig. Schon vor Monaten haben Oma und Opa mit allen Kindern und angeheirateten Kindern einen Urlaub in Side gebucht, also habe ich mich spontan für eine Woche im November mit eingebucht.

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Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mir Side zu massentouristisch ist. Wir waren in einem riesigen 1000-Betten-Hotel, es war alles groß und unübersichtlich und auf Grund der Jahreszeit irgendwie auch leer und leblos, ich war gefühlt der einzige Gast unter 50 Jahre, das große Restaurant hatte den Charme einer besseren Firmenkantine, All-inklusive ist einfach nicht so meins (ich habe mich da zu wenig unter Kontrolle) und gemessen an den, vor allem abends, doch recht niedrigen Außentemperaturen, war es im gesamten Hotelbereich einfach zu kalt.

Zusätzlich hatte ich mir am letzten Tag eine „nette“ Magen-Darm-Situation eingefangen, von der ich niemanden erzählt habe, damit man mich abends zurückfliegen lässt (ich war allein unterwegs) und hatte so den schlimmsten Flug meines Lebens. Details erspare ich euch…

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So, genug gejammert: Urlaub mit der ganzen Familie hatte ich persönlich noch nie und das war schon irgendwie cool. Wir hatten viel Spaß zusammen, waren Quad fahren im Schlamm, haben abends immer zusammen Bowling oder Karten gespielt, haben Ausflüge gemacht und die Sonnenuntergänge in Side sind durchaus sehenswert.

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