Schnorcheln mit Walhaien in Oslob

Ein kontroverses Thema…und ich habe lange überlegt, ob ich diese Touristenattraktion unterstützen will oder nicht. Letztendlich habe ich mir gesagt, dass die Walhaie ja zumindest nicht gefangen gehalten werden, nicht unter Drogen gesetzt, nicht gefoltert. Sie schwimmen im offenen Ozean und werden halt ständig gefüttert, damit sie da sind, wo die Touristen sind. Natürlich bringt es ihr ganzes Navigationssystem durcheinander, natürlich sind sie nicht dafür gemacht Menschenkontakt zu haben, natürlich sollten sie lieber hunderte von Kilometer schwimmen. Aber wenn sie wirklich wollten, könnten Sie auch einfach davon schwimmen. Es gibt keine Absperrung. So habe ich es zumindest vor mir gerechtfertigt.

Außerdem ist es einfach eine sehr einmalige Chance mit so einem großen Fisch zu schwimmen. Und seien wir mal ehrlich, würde mir so ein Riesending, im offenen Ozean ohne Guide neben mir begegnen, würde ich wahrscheinlich vollkommen ausflippen und nie wieder ins Wasser gehen, anstatt die GoPro zu zücken.

Am Ende muss das jeder für sich selbst entscheiden.

Erwarten darf man nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig. Für mich war es trotzdem eine einzigartige Erfahrung.

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Kawasan Waterfalls und Hot Springs in Cebu

Wer in Cebu ist, geht natürlich auch zu den Kawasan Waterfalls. Viele wohnen dafür auf der Westseite der Insel, z. B. in Moalboal. Muss man aber nicht. Ich habe im Noordzee Hostel, nördlich von Oslob, gewohnt. Dort habe ich Karolina kennengelernt und mit ihr einen perfekten Tag auf Cebu verbracht.

Wir sind mit dem öffentlichen Bus für insgesamt ca 100 Peso zu den Mainit Hot Springs. Dazu muss man im Süden am Bus Terminal den Bus wechseln. Aber keine Sorge, die Busmitarbeiter sagen dir genau, was wann zu tun ist.

Von der Hauptstraße aus, sind wir dann noch ca. 2 km mit einem Scooter gefahren (fahren lassen) und dann noch ein paar Meter gelaufen und dann ist man auch schon an den Hot Springs. Der Eintritt beträgt 20 Peso, glaube ich.

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Ein perfekter Roadtrip auf Bohol

Leider hatte ich nur einen vollen Tag auf Bohol, aber den haben wir voll ausgenutzt. An meinem letzten Abend in Puerto Princesa auf Palawan habe ich einen Holländer kennengelernt, der ebenfalls am nächsten Tag auf dem Weg von Cebu nach Bohol war und so waren Sebastiaan und ich insgesamt 3 Tage zusammen unterwegs.

Von Cebu City aus ging es für 400 Peso mit der Fast Ferry nach Tagbilaran auf Bohol.

Zurück sind wir, anders als die meisten von Tagbilaran direkt nach Argao/Talo-ot auf Cebu gefahren. Das ist zwischen Cebu City und Oslob. Die Fähre kostet nur 200 Peso, ist aber 3 Stunden unterwegs. Die Zeit spart man später allerdings wieder, wenn man ansonsten mit dem Bus von Cebu City nach Oslob fahren müsste. Und günstiger ist es sowieso. Die Fähre nach Argao fährt nur 2 Mal täglich, erkundige dich also am Besten vorab am Hafen.

Auf Bohol haben wir einen Roller ausgeliehen (500 Peso) und waren von früh morgens bis abends damit unterwegs. Es war der perfekte Roadtrip-Tag.

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El Nido, Nacpan Beach und die Sandfliegen

In jedem Hostel bekommt man gesagt, dass El Nido total überlaufen ist, viel zu touristisch, man solle unbedingt nach Port Barton. Ich stimme zu, da sollte man unbedingt hin, aber deswegen El Nido wegzulassen, ist meiner Meinung nach falsch.

El Nido ist nicht umsonst überfüllt und touristisch. Die Island Hopping Touren sind einfach toll.

Unterkünfte

Das Problem ist, dass der Ort an sich aus allen Nähten platzt. El Nido ist auf der einen Seite vom Meer auf der anderen von Felsen begrenzt. Außer den Ausläuferstraßen, kann sich der Ort also nicht wirklich ausbreiten, um dem Aufkommen an Touristen gerecht zu werden. In El Nido solltet ihr also unbedingt verbuchen!!! Gerade als Gruppe, werdet ihr in der Saison Probleme haben spontan eine Unterkunft für alle zu bekommen. Oder man muss täglich die Unterkunft wechseln. Teuer ist es sowieso. Und wer denkt, nur weil El Nido touristisch ist, sei es entwickelter als die anderen Orte, liegt falsch: Bretterbuden und schlechte Straßen gibt es auch hier.

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Island Hopping in El Nido (Tour A)

Tag 10 der Weltreise!

Ich bin gestern in El Nido angekommen und habe noch am Abend in der Stadt eine Island Hopping Tour gebucht, denn das ist halt, was man in Palawan so macht. Nachdem meine Tour in Port Barton so cool war, war ich skeptisch, dass El Nido das toppen kann.

Empfehlungen von anderen Reisenden haben ergeben, dass Tour A und C die besten sein sollen. Jetzt kann man natürlich eine Privattour buchen (vor allem als Gruppe eine Überlegung wert) und einen Mix aus beiden Touren machen, aber gerade als Alleinreisende halte ich nichts von Privattouren, da man auf den normalen Touren auch einfach so viele tolle Leute kennenlernt, mit denen man dann die verbleibende Zeit an dem Ort verbringen kann. Ich habe mich also für Tour A entschieden: Small Lagoon, Big Lagoon, Secret Lagoon, Shimizu Island, Seven Kommando Beach.

Die Tour hat 1200 Peso gekostet. Schnorhelausrüstung ist inklusive, die Wasserschuhe kosten noch mal 100 Peso und sind vor allem für die Small Lagoon wirklich zu empfehlen.

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Port Barton – Das El Nido von früher

Als ich in Puerto Princesa war, hat mir ein Mädel im Hostel empfohlen unbedingt nach Port Barton zu fahren. Der Plan war eigentlich direkt nach El Nido zu fahren. Aber Pläne sind ja dazu da, um sie zu ändern. Also habe ich 3 Nächte Port Barton gebucht, das zwischen Puerto Princesa und El Nido liegt.

Ort

Port Barton ist klein, die Straße dahin etwas unangenehm (wird aber gerade gebaut), die Landschaft wunderschön und der Ort total relaxed. Port Barton liegt, wie der Name schon vermuten lässt, direkt am Meer und eigentlich trotzdem voll im Dschungel. Es gibt ein paar Hostels, Guesthouses und Resorts, ein paar Cafés, Bars und natürlich Geschäfte und Schulen für die Einheimischen.

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Honda Bay Island Hopping und Puerto Princesa

Nach Ankunft in Palawan landen viele Backpacker erst mal in Puerto Princesa, es sei denn man fliegt direkt nach El Nido oder Coron.

Einen Tag habe ich am BM Beach relaxed, der ganz in der Nähe meines Hostels (Sheebang Hostel) liegt, das ich übrigens sehr empfehlen kann. Nicht unbedingt schick, aber günstig, sehr chillig, coole Leute und coole Atmosphäre. Gerade sitze ich hier wieder für 4 Tage, um meinem Körper Erholung zu gönnen. Der BM Beach lädt eher weniger zum Baden ein, aber bildet eine schöne Fotokulisse. Und so richtig heiß, war es an dem ersten Tag eh nicht.

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Boracay – Meine erster Tauchgang

Ich liebe alles, was mit Wasser zu tun, vor allem, wenn es salzig ist. Ich bin einfach gern am und im Meer. Ich weiß noch wie viel Angst ich vor meinem ersten Schnorchelgang im offenen Meer, damals in Ägypten, hatte. Ich kann gut schwimmen und tauchen, aber das Atmen unter Wasser durch einen Schnorchel habe ich vorher lieber im Pool geübt. Das war auch gut so, denn das brauchte eine kurze mentale Überwindung. Danach ist es wie Radfahren und ich schnorchel seitdem sehr gern. Wobei ich immer noch lieber ohne Schnorchel, nur mit Brille einfach tauche…man muss dann halt immer so schnell wieder hoch.

Wie sieht es jetzt aber mit dem Tauchen aus, also so richtig, mit Ausrüstung und nicht nur 2-3 Meter tief?

Davor hatte ich großen Respekt. Ich weiß vom Schnorcheln, dass ich meine Probleme mit dem Druckausgleich im Ohr habe. Und man hört ja auch allerhand Schauergeschichten über das Tauchen, wie gefährlich es ist. Man ist so tief da unten und kann nicht einfach schnell auftauchen. Außerdem stehe ich generell Sportarten vor, die ohne viel Equipment daher kommen. Ich laufe lieber als Radfahren, Bouldern ist mir lieber als klettern und Schnorcheln war doch bisher ganz cool.

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Peking – Chinesische Mauer (Part II)

Die Chinesische Mauer war großartig und hat meine Erwartungen absolut erfüllt, aber sicher nur, gerade weil ich so früh da war.  Mehr oder weniger allein auf diesem monumentalen Bauwerk zu spazieren, an dem tausende von Menschen jahrelang gebaut haben, ist schon ein sehr erhabenes Gefühl. Als die Touristenmassen dann gegen Mittag alle da waren, war die Stimmung anders. Die Mauer ist immer noch toll, aber ich habe das Gefühl der Weite und Einsamkeit nicht mehr wahrgenommen, dass ich vorher da oben in den Bergen hatte.

Apropro, was ich noch hatte und zwar an den 4 Tagen danach…den Muskelkater meines Lebens in den Waden. Die mauer ist einfach wesentlich steiler und bergiger, als ich es erwartet hatte und so war das Ablaufen des gesamten Abschnitts ein echtes Workout.

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Peking – Chinesische Mauer (Part I)

Die Chinesische Mauer…OMG…wie sehr habe ich mich drauf gefreut und all meine Wochenpläne umgeworfen, als das Wetter plötzlich besser wurde.

Ich bonganz früh am Morgen mit einem privaten Fahrer zum Abschnitt bei „Mutianyu“ gefahren. Somit ist man dort bevor die großen Touristenmassen ankommen. Außerdem bietet dieser Abschnitt eine Sommerrodelbahn für die Abfahrt. Aber Achtung, um die nutzen zu können, müsst ihr die Tickets für die richtige Gondel nach oben buchen.

Auf dem Weg nach oben in der Gondel habe ich auch noch jemanden kennengelernt und wir sind die Mauer zusammen abgelaufen.

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