5. Was mache ich mit meinem Job?

Bei diesem Thema gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten und Voraussetzungen.

Nagel mich hier nicht auf meinen Informationen fest, genauere Angaben kann dir das Arbeitsamt oder auch deine Personalabteilung geben. So habe ich das Ganze verstanden und auf Basis dessen meine Entscheidung getroffen.

Sabbatical

Du sagst deiner Firma frühzeitig Bescheid, bekommst eine Zeit lang weniger Gehalt und die Differenz wird dir während des Auslandsaufenthaltes ausgezahlt.

Vorteile:

  • Du bekommst während deiner Reise Geld und kannst so besser planen.
  • Dein Job ist danach safe.
  • Die Lohnnebenkosten (Rente, Krankenkasse,…) werden weiter bezahlt.

Nachteile:

  • Deine Reise hat einen festgelegten Zeitrahmen.
  • Egal wie sehr du dich veränderst, dein Leben geht danach erst mal “ genauso“ weiter wie zuvor.
Freistellung/Unbezahlter Urlaub

Du sprichst mit deiner Firma, du willst danach wiederkommen, sie wollen dich behalten, also stellen sie dich frei. Anders als beim Sabbatical musst du hier finanziell selbst vorsparen.

Ansonsten gelten die gleichen Vor- und Nachteile wie beim Sabbatical.

Kündigung

Spricht für sich. Das ist der harte Cut.

Vorteile:

  • Deine Reise hat keinen festgelegten Zeitrahmen. Du kannst so lang und so kurz unterwegs sein wie du möchtest
  • Du bist danach völlig frei, zu entscheiden was du in welcher Stadt wann machen willst.

Nachteile:

  • Du musst finanziell selbst vorsorgen, um die Reise zu finanzieren.
  • Du hast danach keinen festen Job.
  • Die Lohnnebenkosten (Rente, Krankenkasse,…) werden nicht weiter bezahlt. Bei Bedarf musst du privat einzahlen/dich versichern.
Zwischen 2 Jobs

Im besten Fall bist du sowieso gerade in einer wechselnden Lebensphase und es passt einfach so gerade ziemlich gut in den Plan. Viele verreisen z. B. auch nach dem Schul- oder Uniabschluss.

Hier gelten die Vor- und Nachteile der Kündigung.

Und was mache ich jetzt?

In meiner kleinen Firma sind weder Sabbatical noch Freistellung möglich, daher bleibt mir nur die Kündigung.

Allerdings finde ich das gar nicht dramatisch, denn wie ich schon erwähnt habe, möchte ich vor allem ungebunden sein und bei den beiden anderen Verfahren, müsste ich im Vorfeld schon wissen, dass und wann ich zurückkomme und zwar auch in die gleiche Firma zurückkomme.

Ich bin bei Abreise seit über 9 Jahren im Berufsleben (immer noch in der gleichen Firma) und habe überhaupt keine Ängste danach wieder Fuß zu fassen in meinem Beruf…falls ich das denn will ;-). Und vielleicht ist es sogar gut und mal an der Zeit danach andere Wege zu gehen.

Du merkst schon, das Thema sehe ich recht entspannt, aber jeder ist da anders, arbeitet in einer anderen Branche, unter anderen Bedingungen oder ist vielleicht sogar Geschäftsinhaber einer Firma.

Schau einfach was für dich die beste Lösung wäre.